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Zahnbelag

Was ist Plaque?

Veröffentlicht am:

4. Januar 2026
ITS Zahnpflegeprodukte

Haben Sie schon einmal einen pelzigen Belag auf Ihren Zähnen gespürt? Dieser klebrige Film ist ein häufiges Problem der Mundgesundheit. Fast jeder hat täglich damit zu tun. Wenn man ihn nicht entfernt, kann er viele Probleme verursachen.

Dieser Ratgeber hilft Ihnen zu verstehen, was Zahnbelag ist und wie Sie ihn entfernen können. Wissen über diesen Belag ist der erste Schritt zu einem gesunden Lächeln. Wir sehen uns an, wie er entsteht und warum er sich auf den Zähnen festsetzt, und lernen außerdem, wie Sie Ihren Mund sauber und frisch halten.

Was ist Plaque?

Was ist Plaque?

Die einfache Antwort auf die Frage, was Plaque ist, lautet: Es handelt sich um einen klebrigen Film. Ärzte nennen ihn Zahnbelag. Er besteht hauptsächlich aus winzigen Lebewesen, den Bakterien. Diese Bakterien sind so klein, dass man sie nicht sehen kann. Sie leben in einer Gemeinschaft, dem sogenannten Biofilm – ein Fachbegriff für eine klebrige Keimschicht. Diese Schicht enthält außerdem Nahrungsreste und Speichel.Zahnbelag

Zahnbelag beginnt sich bereits wenige Minuten nach dem Zähneputzen zu bilden. Zunächst legt sich eine hauchdünne Schicht aus Proteinen des Speichels über den Zahn. Diese dünne Schicht wird Pellikel genannt. Sie dient Bakterien als Nährboden. Sobald sich die Bakterien anheften, beginnen sie zu wachsen und sich zu vermehren. Sie produzieren einen klebrigen Schleim, der ihnen hilft, sich an den Zähnen festzuhalten und sie vor dem Abspülen zu schützen.

Dieser klebrige Belag besteht aus lebenden Bakterien, Zucker und Stärke aus der Nahrung, Speichelproteinen und Wasser, das ihn feucht hält und sein Wachstum fördert. Wird der Zahnbelag nicht entfernt, wird er immer dicker. Er ist oft farblos oder blassgelb und kann manchmal mit der Zunge ertastet werden. Viele beschreiben das Gefühl als einen flauschigen Pullover auf den Zähnen.

Was verursacht Zahnbelag?

Viele fragen sich, warum sich Zahnbelag so schnell bildet. Der Hauptgrund liegt in unserer täglichen Ernährung. Bakterien im Mund lieben dieselben Lebensmittel wie wir, insbesondere Zucker und einfache Stärke. Wenn man beispielsweise Kekse oder Weißbrot isst, vermehren sich die Bakterien sofort.

Wenn Bakterien Zucker und Stärke verstoffwechseln, produzieren sie Säure als Abfallprodukt. Diese Säure ist sehr schädlich für die Zähne. Je mehr Zucker man isst, desto mehr Säure produzieren die Bakterien. Zu den häufigsten Lebensmitteln, die Zahnbelag begünstigen, gehören Süßigkeiten, Kekse, Kuchen, Limonade, Fruchtsaft, Sportgetränke, Weißbrot, Nudeln, Cracker und klebrige Trockenfrüchte wie Rosinen.

Schlechte Mundhygiene führt ebenfalls zu Zahnbelag. Wenn man das Zähneputzen oder die Zahnseide auslässt, haben Bakterien Zeit, sich zu vermehren und eine hartnäckige Schicht zu bilden, die schwerer zu entfernen ist. Auch der Speichel spielt eine Rolle. Ein trockener Mund begünstigt das Bakterienwachstum, weshalb Mundgeruch morgens nach dem Schlafen oft sehr stark ist.

Wo bildet sich typischerweise Zahnbelag?

Zahnbelag kann sich auf allen Oberflächen im Mund bilden, bevorzugt aber schwer zugängliche Stellen. In diesen Verstecken können sich Bakterien ungestört ansiedeln. Eine der häufigsten Stellen ist der Zahnfleischrand, wo der Zahn auf das Zahnfleisch trifft. Bakterien verstecken sich oft unter dem Zahnfleischrand und verursachen Rötungen und Schmerzen.

Eine weitere häufige Problemzone sind die Zahnzwischenräume. Die Borsten der Zahnbürste erreichen diese engen Stellen meist nicht, weshalb Zahnseide so wichtig ist. Auch die Backenzähne sind oft problematisch. Sie haben tiefe Rillen und Grübchen, in denen sich leicht Speisereste festsetzen, und man vergisst oft, sie gründlich zu putzen.

Zahnbelag kann sich auch um Zahnfüllungen, auf Zahnspangen, auf der Zunge und sogar auf Zahnprothesen bilden. Jede Oberfläche im Mund kann einen klebrigen Belag annehmen, wenn sie nicht gründlich gereinigt wird.

Ist Plaque schädlich?

Viele Menschen halten Zahnbelag für ein unbedeutendes Problem, doch er ist tatsächlich die Hauptursache für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Die von Bakterien produzierte Säure greift den Zahnschmelz an, die harte äußere Schutzschicht der Zähne. Wird der Zahnschmelz geschwächt, entstehen Karies. Tiefe Karies kann Schmerzen, Entzündungen und sogar Zahnverlust verursachen.

Auch Zahnbelag schädigt das Zahnfleisch. Bakterien setzen Giftstoffe frei, die das Zahnfleisch reizen und Entzündungen verursachen. Dies führt zu Gingivitis, dem Frühstadium einer Zahnfleischerkrankung. Anzeichen einer Gingivitis sind gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder der Verwendung von Zahnseide sowie anhaltender Mundgeruch.

Wird eine Gingivitis nicht behandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln. Diese schwerwiegende Erkrankung schädigt den Kieferknochen, der die Zähne im Kiefer verankert, wodurch sich die Zähne mit der Zeit lockern oder ausfallen können.

Zahnbelag vs. Zahnstein: Was ist der Unterschied?

Zahnbelag und Zahnstein sind verwandt, aber nicht dasselbe. Zahnbelag ist weich und klebrig und lässt sich durch Zähneputzen und Zahnseide entfernen. Zahnstein entsteht, wenn Zahnbelag zu lange auf den Zähnen verbleibt. Er entzieht dem Speichel Mineralien und verhärtet sich zu einer rauen, steinartigen Substanz.

Die Verhärtung kann innerhalb von 24 bis 72 Stunden beginnen. Ist Zahnbelag erst einmal zu Zahnstein geworden, lässt er sich nicht mehr selbst entfernen. Zahnstein haftet fest an den Zähnen und erscheint oft gelb oder braun. Aufgrund seiner rauen Oberfläche kann sich neuer Zahnbelag leichter anlagern, wodurch ein Teufelskreis entsteht. Nur ein Zahnarzt oder eine Dentalhygienikerin kann Zahnstein sicher entfernen.

Wie man Zahnbelag von den Zähnen entfernt

Die Entfernung von Zahnbelag ist eine tägliche Aufgabe, da er sich ständig neu bildet. Eine gute Mundhygiene-Routine mit den richtigen Hilfsmitteln und Techniken ist daher unerlässlich.

1. Zähneputzen

Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste. Putzen Sie jedes Mal zwei Minuten lang. Halten Sie die Bürste in einem 45-Grad-Winkel zum Zahnfleischrand und führen Sie kleine, kreisende Bewegungen aus. Reinigen Sie alle Oberflächen jedes Zahnes. Elektrische Zahnbürsten können bei vielen Menschen helfen, mehr Zahnbelag zu entfernen.

2. Täglich Zahnseide benutzen

Zahnseide reinigt die Zahnzwischenräume, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind. Verwenden Sie etwa 45 cm Zahnseide und führen Sie diese vorsichtig zwischen die Zähne. Formen Sie die Zahnseide zu einem C und bewegen Sie sie auf und ab, leicht unterhalb des Zahnfleischrandes. Verwenden Sie für jeden Zahnzwischenraum ein sauberes Stück Zahnseide.

3. Mundwasser verwenden

Eine antimikrobielle Mundspülung hilft, überschüssige Bakterien abzutöten und Stellen zu erreichen, die beim Zähneputzen und der Verwendung von Zahnseide nicht erreicht werden. Mundspülungen mit Fluorid stärken zudem den Zahnschmelz und schützen vor Karies.

4. Professionelle Reinigung mit Plaque-Anfärbetabletten

Selbst bei guter Mundhygiene zu Hause verhärtet sich ein Teil des Zahnbelags zu Zahnstein. Man würde dann verwenden Plaque-Anfärbetabletten nach dem Zähneputzen.

Wie man Plaquebildung vorbeugt

Zahnbelag lässt sich leichter verhindern als später entfernen. Kleine, tägliche Gewohnheiten machen einen großen Unterschied.

Achte auf deine Ernährung

Beschränken Sie den Konsum von zucker- und stärkehaltigen Snacks. Wenn Sie Zucker essen, versuchen Sie, ihn zu den Mahlzeiten zu verzehren, wenn der Speichelfluss höher ist. Wählen Sie gesunde Snacks wie knackiges Gemüse, Äpfel, Käse, Joghurt und Nüsse, die zur Reinigung und zum Schutz der Zähne beitragen.

Trinken Sie viel Wasser

Wasser hält den Mund feucht und hilft, Speisereste und Bakterien wegzuspülen. Fluoridiertes Leitungswasser stärkt zudem den Zahnschmelz.

Vermeiden Sie Mundtrockenheit

Ein trockener Mund begünstigt das Bakterienwachstum. Manche Medikamente verursachen Mundtrockenheit; sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, falls dies ein Problem darstellt. Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi mit Xylit kann den Speichelfluss anregen und die Bakterienbelastung reduzieren.

Schlussbetrachtung: Warum die Kontrolle von Plaque wichtig ist

Zu wissen, was Zahnbelag ist, hilft Ihnen, Ihr Lächeln und Ihre allgemeine Gesundheit zu schützen. Mundbakterien können in den Blutkreislauf gelangen und werden mit anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht. Die Kontrolle von Zahnbelag spart Geld, da Karies und Zahnfleischerkrankungen vorgebeugt werden und Schmerzen sowie Zahnverlust vermieden werden.

Gute Mundhygiene stärkt auch das Selbstbewusstsein. Einfache tägliche Gewohnheiten wie zwei Minuten Zähneputzen, abendliche Zahnseide und ausreichendes Trinken schützen Ihre Zähne ein Leben lang. Wer täglich Zahnbelag bekämpft, entscheidet sich für eine gesündere Zukunft.

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